Klimaschutz: GewerkschaftsGrün kritisiert DGB

GewerkschaftsGrün kritisiert, dass der DGB sich vom Klimaschutz verabschieden will. Denn mit einem Antrag zum eigenen Bundeskongress vom 13. bis 17. Mai will sich der DGB klimapolitisch neu positionieren. Und das wäre ein fatales Signal für die Klimapolitik.

In einem ursprünglichen Antragsentwurf hatte der DGB noch die „Klimaschutzziele auf internationaler, europäischer und nationaler Ebene“ unterstützt, darunter explizit den „Klimaschutzplan 2050“, in dem die Bundesregierung die Umsetzung ihres Klimaziels konkretisiert. Im neuen Antrag wird der Klimaschutzplan hingegen nur noch kritisch kommentiert. Das ist nicht akzeptabel.

Der Klimaschutz ist eine dringend gebotene Zukunftsaufgabe. Wir erwarten vom DGB, dass er ökologische Verantwortung übernimmt und ein klares Signal pro Energiewende, Ressourcenschonung und moderne Mobilitätskonzepte setzt. Wer diese gesellschaftlichen Herausforderungen ignoriert, gefährdet die Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft und die Arbeitsplätze der Zukunft. Gleichzeitig benötigt der Strukturwandel einer politischen Flankierung, denn er darf nicht zulasten der Beschäftigten gehen. Gerade deshalb darf der DGB den Klimaschutz nicht ausbremsen. Er muss sich klar zu den deutschen Klimazielen bekennen und die Entwicklung aktiv mitgestalten.

 

Link zu einer Petition: https://weact.campact.de/petitions/dgb-muss-sich-zum-klimaschutz-bekennen

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