ABGESAGT! Veranstaltung: Den (digitalen) Wandel der Arbeit gestalten

Leider musste die Veranstaltung wegen Terminüberlagerungen und daher zu geringen Anmeldezahlen abgesagt werden. Wir werden an dieser Stelle rechtzeitig über die Nachfolge-Veranstaltung informieren.

 

 

"Heimat, Hightech, Highspeed" - Baden-Württemberg befindet sich im digitalen Umbruch. Die GRÜN-geführte Landesregierung hat die Chancen der Digitalisierung erkannt und hier einen Schwerpunkt ihrer Politik gesetzt. Mit unserer Veranstaltung wollen wir den Blick auf die Arbeitsbedingungen im digitalen Wandel lenken.

Samstag, 17. Oktober 2015, 10.30 - 17.15 Uhr

Kulturzentrum Merlin, Augustenstraße 72, Stuttgart

Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Arbeit 4.0 ist teilweise radikal anders als die Arbeit, die wir noch vor wenigen Jahren kannten. Es stellen sich viele neue Fragen für die Arbeitnehmer*innen und die Betriebe: Wo sind die (neuen) Grenzen der Arbeit? Wie viel Flexibilität ist möglich und nötig? Wie funktioniert Inklusion in der neuen Arbeitswelt? Wie können wir Menschen, die wenige Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben, Arbeitsmigrant*innen und Flüchtlinge gut integrieren? Kommen wir mit den alten Regulierungen noch aus? Welche Art von neuen Regeln brauchen wir?

 Diese und andere Fragen wollen wir am 17. Oktober gemeinsam mit Ihnen diskutieren.

 
Programm

10:30 - 11:00

Ankommen bei Kaffee und Keksen

 11:00 - 11:10

Begrüßung durch Oliver Hildenbrand, Landesvorsitzender

 11:10 - 11:30

Impulsvortrag "Chancen und Risiken des (digitalen) Wandels der Arbeit" von Michael Schwemmle, input-consulting

 11:30 - 13:00 Podiumsdiskussion (mit Publikumsbeteiligung). Es diskutieren:

    Peer-Michael Dick, Hauptgeschäftsführer Südwestmetall
    Gabriele Frenzer-Wolf, stellvertretende DGB-Landesvorsitzende
    Beate Müller-Gemmeke, MdB
    Michael Schwemmle, input-consulting
    Moderation: Thekla Walker, Landesvorsitzende

13:00 - 14:00 Mittagspause

14:00 - 16:00 Workshops

    "Die digitale Fabrik" mit Claudia Dunst, Wert.Arbeit GmbH, Berlin
    "Arbeitsmarkt für alle!" mit Gabriele Frenzer-Wolf, stellvertretende DGB-Landesvorsitzende
    "Zukunft der Arbeit - Arbeit der Zukunft" mit Beate Müller-Gemmeke, MdB

16:00 - 16:30 Kaffeepause

16:30 - 17:15 Auswertung der Workshops im Plenum

Schlusswort von Oliver Hildenbrand, Landesvorsitzender

 
Informationen zu den Workshops
Die Digitale Fabrik

Als „Industrie 4.0“ wird die Vernetzung der Computerwelt mit der Welt der industriellen Produktion diskutiert. Danach sollen in Zukunft Produktionssysteme in der Lage sein, sich weitgehend autonom zu steuern. Solche Systeme können die bisherige Landschaft der Arbeit nachhaltig verändern. Dieser Wandel muss durch Betriebsräte mitgestaltet werden. Themen dabei sind: Alternsgerechte Arbeitsgestaltung, Ausbau der Qualifizierungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Arbeits- und Gesundheitsschutz (Stressbelastung).  In diesem Workshop wollen wir diese Veränderungen in den Blick nehmen, Erfahrungen austauschen, Chancen und Risiken abwägen und Ansätze für eine gewerkschaftsgrüne Politik in der digitalen Fabrik klären.
 Arbeitsmarkt für alle!

Der Arbeitsmarkt im Land entwickelt sich gut. Die Arbeitslosenquote ist auf einem sehr niedrigen Niveau. Doch von dieser positiven Entwicklung profitieren längst nicht alle: Eine bessere Teilhabe für Migrant*innen, Menschen mit Behinderungen, Langzeitarbeitslose und Ältere ist nötig. Auch Flüchtlinge sollen möglichst rasch teilhaben können. Gerade für grüne Politik stellt sich die Frage: Wie kann es gelingen, dass auch benachteiligte Gruppen einer Arbeit zu fairen und guten Bedingungen nachgehen können?
Zukunft der Arbeit - Arbeit der Zukunft

Die Digitalisierung wird die Arbeitswelt verändern. Arbeit wird zeitflexibler und erhöht die Möglichkeit, dass die Arbeit besser ins eigene Leben passt. Gleichzeitig kann dies aber auch zu ständiger Erreichbarkeit und neuen Formen von Stress führen. Zudem werden andere Arbeitsmodelle möglich, da Arbeit nicht mehr an einen festen Ort gebunden ist. Diese Entwicklung birgt Chancen für mehr selbstbestimmte Arbeit, sie birgt aber auch Risiken. Wenn die digitale Zukunft der Arbeit auch in Deutschland zu einer Zunahme von neuen Selbstständigen und Clickworkern führt, dann müssen diese selbstständig Erwerbstätigen auch sozial besser abgesichert werden. Hinter dem Begriff  Digitalisierung stehen veränderte Anforderungen an die Arbeitswelt der Zukunft und die gilt es politisch zu gestalten.